Was tun? Die richtigen Fragen stellen

[Ein neuer Weg in eine komfortable Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft]

John F. Kennedy wurde nicht von Terroristen ermordet. Er hat sich für eine Demokratisierung des Geldsystemes eingesetzt - wollte die Armut bekämpfen - ein Phänomen welches nachweisbar ausschliesslich durch das von uns Menschen geschaffene Phänomen Geldwirtschaft erzeugt wird. Armut und Arbeitslosigkeit können unmöglich in diesem Exzess in einer Tausch- und Subsistenzwirtschaft entstehen. Das Geldsystem ist unbedingt zu zivilisieren ! Kapital mit Waffengewalt zu verteidigen kann auf Dauer nicht gut kommen. Wenn wir jetzt die Banken prügeln, prügeln wir uns selbst !!! Vorsicht ist angezeigt. 

Die Informationen, welche Sie unter www.kleptokratie.org abrufen können, habe ich im März dieses Jahres allen politischen Parteien der Schweiz zugänglich gemacht. Ich bin mir nicht sicher, ob diese noch immer nicht verstanden haben, ob ich tatsächlich völlig falsch liege oder ob halt eben wirklich gewisse Kräfte in unserem Land ein bewusst falsches Spiel mit uns treiben. Die Antwort werden wir in den kommenden Monaten erfahren - dessen bin ich mir sicher. Die Bundesräte waren ebenfalls alle informiert und einige haben sich sogar für die Informationen schriftlich bedankt. 

Ich zähle auf Sie - dass Sie behutsam und bedacht reagieren, wenn sich meine Vermutungen bewahrheiten sollten. Ich bin der Ansicht, dass wir nicht zur Tagesordnung übergehen dürfen und präzis die richtigen Fragen stellen müssen. Es muss uns gelingen, Kraft unserer direkten Demokratie die Weichen gewaltfrei wieder so zu legen, dass wir uns gegenseitig in die Augen sehen können. Viele von uns wussten ganz einfach nicht Bescheid - haben vergessen was Geld ist. 

Wir müssen aber auch den Mut haben, jene in die Schranken zu weisen, die uns weiterhin Sand in die Augen streuen wollen und uns ein Nirvana versprechen, das die Wirtschaft der Zukunft sein soll. Es gibt nur eine Wirtschaft und das ist die reale und wir dürfen der irrealen Finanzwelt nicht weiter erlauben, uns unseres Lebens zu berauben. Wenn wir es geschafft haben, auf demokratischem Weg einen neuen Kanton zu Gründen (JURA), dann werden wir es auch schaffen, auf demokratischem Weg unser Geldsystem zu zivilisieren. Weniger sollten wir deshalb nach Schuldigen suchen, vielmehr die richtigen Wege erkennen und so in unseren Büchern verankern, dass es in Zukunft keine hohen Priestern der Volkswirtschaftslehre mehr gibt. Die Mephistoles unserer Gesellschaft dürfen uns nicht mehr blenden. Wir müssen erkennen, dass die Landkarten derer wir uns bisher bedient haben halt einfach nicht ausreichten, unsere komplexe Wirtschaft und Politik zu beschreiben. 

Sicher bin ich mir jedoch, dass wir gut daran tun, selbst zu denken und das Denken nicht Thomas Held und seinem Think-Tank zu überlassen, der wie seine amerikanischen Vorbilder von einer verdeckt agierenden Finanzaristokratie finanziert wird. Auch sollten wir uns nicht gegen die Banken aufhetzen lassen, und die Geldaristokratie im Hintergrund ihr Spiel weitertreiben lassen. Wer gesehen hat, wie man uns Ulrich Bremi durch die Medien hat vom Saulus zum Paulus werden lassen (Crédit Suisse ist übrigens mit rund 50% an Tele24 beteiligt), muss hellhörig geworden sein. Es ist ja auch interessant wie man ihn jetzt aus der Schusslinie genommen hat und die Banken reinschubst, damit das Volk auf sich selbst einprügelt, denn die Masse des Geldes auf den Banken gehört ja uns selbst. Die Geldaristokratie wird ihre Werte schon längst abgezogen und an sichere Orte verbracht haben. 

Ulrich Bremi war Ziehvater von ziemlich allem Neoliberalen in unserem Land. Er war es, der den Verkauf der Gold-reserven unserer Notenbank empfohlen hat. Er war es, der uns im Weissbuch zum Mut zum Aufbruch aufgefordert hat. Er war beim Unique Airport mit dabei und hat persönlich dafür gesorgt, dass die Männer die heute an der Macht sind bei Nestlé, Crédit Suisse, der Liberalen Partei der Schweiz usw. zu ihrem Posten erst gekommen sind. Und nun hätte er der Retter der Swissair werden sollen, die er und seine Kollegen vernichtet haben. 

Während an den Aktienmärkten laufend die Werte sich in Nichts auflösen, flüchtet sich die Crédit Suisse in reale Werte. Sie kaufte innert wenigen Monaten Immobilien des Bundes, von Pensionskassen usw. in der Höhe von mehreren Milliarden Schweizer Franken. Wer das Gold gekauft hat, das unsere Landesväter trotz Börsencrash weiterhin verschachern (unsere letzten realen Werte), das weiss man nicht, mag es jedoch vermuten. 

Gerade eben wollten die Neoliberalen Kräfte in unserem Land zum letzten Schlag ausholen. Walter Wittmann hat ein Buch veröffentlicht unter dem Titel: 

Direkte Demokratie - Bremsklotz der Revitalisierung, Verlag Huber, Frauenfeld, 2001 

Indem die Neoliberalen uns mit Think-Tanks und pseudowissenschaftlichen Studien überzeugen wollen, unsere Demokratie wäre veraltet, leisten sie einem neuen Feudalismus Vorschub. Die Neoliberalen, welche behaupten vor 150 Jahren die Demokratie eingeführt und das Feudalsystem abgeschafft zu haben, versuchen die beste Demokratie von allen - unsere schweizerische direkte Demokratie - definitiv zu beerdigen. Und Sie vermuten es schon: Es war dieser gleiche Ueli Bremi, welcher den Think-Tank massgeblich initiiert hat. 

Seien wir also auf der Hut und wagen wir die richtigen Fragen zu stellen ! Sie werden staunen wie einfach Lösungen sein können. Wir müssen der Wirtschaft nicht ausgeliefert sein, wie Naturgewalten. Wir können sie zivilisieren.


Muri Ivo
Unternehmer
Glockenstrasse 1
CH-6210 Sursee